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Dieses relativ späte Exemplar einer Gibson Firebird III Reverse aus der ersten Häfte 1965, wahrscheinlich aus dem späten 1. Quartal (im 2. Quartal Übergangsmodelle, teils mit P90 Soapbars, teils mit Non-Reverse Kopfplatten und 6-on-a-plate Kluson Deluxe Tuners, ab Juni Wechsel zu Non-Reverse). Sie weist noch sämtliche 1964er Merkmale auf: reversed Body & Headstock, Kluson Banjo Tuners, 2 x Firebird Pat. No. Humbucker, auf Ende 1963 datierte CTS Potis mit kleinen roten Keramik-Kondensatoren und Short Vibrola.

Von allen hochwertigen Gibson-Modellen tendieren die Reverse Firebirds klanglich am meisten in Richtung Fender. Der Bridge Pickup liefert allerdings mehr Mitten als eine Fender, ist aber so klar und offen, dass er auch mit reichlich Overdrive gepaart nie matscht oder muffelt. Die Kombination beider Tonabnehmer klingt etwas hohler und ist wunderbar für akzentuiertes Rhytmus-Spiel oder Picking. Der Neck Pickup weist im Gegensatz zu vielen großen Humbuckers tighte Bässe, viel Klarheit und vor allem auch sehr schöne Höhen auf, fantastisch von Clean bis Crunch.

Wie die meisten Firebirds erlitt auch dieses Instrument früher einmal einen Kopfplatten-Schaden, der professionell repariert wurde. Bei dem Unfall kam es auch zu oberflächlichen Sprüngen an der Gewindeaufnahme des Bridge Posts der Bass-Seite, die ebenfalls restauriert wurden. Alles ist stabil und funktional unproblematisch. Die 1965er Firebird III wurde ordentlich gespielt, was charmante Spuren am Lack und gerinfügige Kulen im Griffbrett aus Brazilian Rosewood hinterlassen, aber auch zu einer deutlich ausgeprägten Resonanz geführt hat. Erwartungsgemäß wurden die Bünde bereits gegen welche mit authentischen Maßen ausgetauscht, weshalb sich dieses Instrument auch in allen Lagen super spielen lässt.

Herkunftsland: USA
Hersteller: Gibson, Kalamazoo, Michigan
Modell: Firebird III
Seriennummer: 258512
Baujahr: 1965
Farbe/Lackierung: Sunburst
Hals: Mensur: 24 ¾”
- Holz: 3 Streifen Honduras Mahagoni, gesperrt mit 2 Walnuß-Streifen
- Griffbrett: Brazilian Rosewood mit Punkt-förmigen Pearloid Inlays,
  schwarze Sidedots, einfaches Binding (EG-Bescheinigung gem. CITES)
- Sattel: Knochensattel (ersetzt), ca. 43,1 mm breit
- Maße (Breite/Tiefe in mm): 1. Bund 43,8/20,3, 12. Bund 52,8/24,9
- Bünde: 22 x 6105 (ersetzt)
- Profil: Medium-C, zum Korpus hin kräftiger werdend
- Mechaniken: Kluson Banjo Tuners, vernickelt
Korpus:
- Hals/Korpus-Verbindung: Hals durchgehend, Seitenteile verleimt
- Holz: Honduras Mahagoni
- Pickguard: 4-lagig weiß-schwarz-weiß-schwarz
- Tonabnehmer: 2 x Gibson Firebird Pickups
  Brücke: ca. 6,3 kOhm
  Hals:    ca. 6,2 kOhm
- Potentiometer: 4 x CTS 500 kOhm log (datiert auf Ende 1963)
- Reglerknöpfe: goldene Reflector Knobs
- Kondensatoren: 2 x keramische Scheiben, .02 uF/50V
- Schalter: Switchcraft 3-Weg Kippschalter
- Buchse: Switchcraft Mono-Klinke (ersetzt)
- Brücke: Gibson Compensated Wrap-Around Tailpiece, vernickelt
- Saitenhalter: Short Vibrola, Hebel erneuert
- Gewicht: ca. 3,68 kg
Zustand: vg
Veränderungen: professionell reparierter Halsbruch wie bei den meisten 'birds; geringfügige Sprünge am Threaded Insert der Brücken-Schraube auf der Bass-Seite nachgeleimt; Potis von Gibson-Standard in die korrekten Firebird-Positionen zurückgebaut; Bünde authentisch erneuert
Koffer: neueres Gibson Firebird Case (schwarz, hervorragend gepolstert)

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